Tipps für Eltern zum Thema „Lesen“

Aktuell wurden die neuesten Ergebnisse der IGLU-Lese-Untersuchung veröffentlicht, die zum wiederholten Male die Lesefähigkeit von Kindern untersuchte. Deutschland hat dabei mal wieder nur sehr mittelmäßig abgeschnitten.
Die Ursachen dafür sind sicherlich sehr vielschichtig.
An der A-L-S versuchen wir schon mit vielen unterschiedlichen Bausteinen, das Thema „Lesen im Unterricht“ attraktiv zu gestalten. Neben Tandemlesen, Lesetests zur Diagnose, einer jährlich stattfindenen Leseprojektwoche oder klassenübergreifenden Vorlesezeiten sollen auch Autorenlesungen, die Arbeit mit Antolin oder die regelmäßige Nutzung der Schülerbücherei dazu beitragen, dass Schulanfänger möglichst schnell zu „Gern-Lesern“ werden können.
Diese Entwicklung muss jedoch auch vom Elternhaus mit unterstützt werden.
In der „Frankfurter Rundschau“ gab es am 5.12.2017 in einem Beitrag von Basil Wegener interessante Tipps, wie man zu Hause das Lesen der Kinder begleiten kann:

Wie Eltern Kinder unterstützen können:

Lesen ist ein hochkomplexer Vorgang und für viele Kinder alles andere als einfach. Eltern können ihren Nachwuchs aber dabei unterstützen – nicht nur ganz zu Anfang, sondern mit diesen Tipps sogar bis zum Ende der Grundschulzeit:

– Keinen Druck aufbauen: Lesen sollte Spaß machen und nicht zum Zwang werden. Stephanie Jentgens, die bei der Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid den Fachbereich Literatur leitet, empfiehlt daher vor allem: ruhig angehen lassen. Interessieren sich Kinder schon im Kindergarten für Buchstaben, können Eltern das unterstützen. Gezielt darauf hinarbeiten sollten sie aber nicht.

– Lange vorlesen: Wer als Kind regelmäßig etwas vorgelesen bekommt, hat später in der Schule weniger Probleme mit dem Lesen. Die Stiftung Lesen rät daher: früh, viel und lange vorlesen – auch dann, wenn Kinder schon selbst lesen können. Denn Anfänger schaffen dann nur sehr einfache Texte, für spannende und lustige Geschichten brauchen sie einen Vorleser.

– Die Rollen tauschen: Auch und gerade Väter müssen vorlesen. Denn zu oft bleibt das Vorlesen an den Müttern hängen, auch in Kita oder Schule übernehmen das meistens Frauen. Kinder könnten deshalb den Eindruck bekommen, dass Lesen nur etwas für Mädchen ist, warnt Christine Kranz von der Stiftung Lesen. Umgekehrt kann ein vorlesender Papa ein wichtiges Rollenvorbild für Jungs sein.“

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Post von Kirsten Boie

Brief von Kirsten Boie

Vor einigen Wochen mussten alle Drittklässler in den Fächern Mathematik und Deutsch die Lernstandserhebungen schreiben, die dazu dienen, dass die Lehrkraft für den Rest der Grundschulzeit Schwerpunkte für die schulische Weiterarbeit setzen kann.
In diesem Jahr gab es dabei unter anderem einen Zuhör-Text mit einem Radiointerview mit der Kinderbuchautorin Kirsten Boie. Dieses Interview hat Leonie aus der 3a sofort dazu inspiriert, Kirsten Boie einen Brief zu schreiben…
Und nun erhielt sie doch tatsächlich einen Antwortbrief von der Autorin, die ganz persönlich auf Leonies Schreiben einging! Den Vorschlag, uns doch einmal zu einer Autorenlesung an der A-L-S zu besuchen, musste Frau Boie zwar leider aus Zeitmangel ablehnen. Trotzdem fanden es alle schon sehr besonders, mit solch einer bekannten Autorin „ganz echten“ Kontakt aufgenommen zu haben.
Da kann man mal sehen, wozu die Lernstandserhebungen doch gut sein können… 😉

Dichterlesung in der Klasse 3b

Schon während des Schulvormittags waren die Kinder der Klasse 3b sehr aufgeregt, wollten sie doch am Abend ihren Eltern, Geschwistern und Gästen ihre selbst verfassten Herbstgedichte vortragen!
Die Moderation hatte Finn übernommen. Nacheinander wurde eine Auswahl von eigenen Akrostichons, Elfchen, Parallelgedichten und anderen poetischen Texten vorgetragen. Aufgrund der guten Vorbereitung mit der Klassenlehrerin Frau Sippel klappte alles wie am Schnürchen!
Lorenz ergänzte die Texte durch seine Musik auf dem Saxofon. Schnell hatte er das Publikum als große Fangemeinde auf seiner Seite!
Während des Schlussapplauses für alle Gedichteschreiber wurden sogar Rufe nach Zugaben laut, die die Kinder aber leider nicht gewähren konnten, da der Pizzahunger einfach zu groß war… 😉

„Kultureller Herbst“ an der A-L-S

In den nächsten Wochen gibt es für die Schülerinnen und Schüler der A-L-S ein tolles kulturelles Programm:
fabuladramaAm Dienstag, den 04.11. kommt das Erzähltheater „FabulaDrama“ zu Besuch, um die Haunecker Kinder mit allerhand Märchenhaftem zu verzaubern. Diese Veranstaltung findet statt im Rahmen der Märchenwanderung durch Thüringen und Hessen und wird gefördert von der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen.
TINOEinen weiteren Besuch erwarten wir am Mittwoch, den 26.11.2014. Der Kinderbuchautor „TINO“ wird während der „Osthessischen Jugendbuchwoche“ aus fernen Ländern erzählen und sich nach den Ideen der Kinder als Spontan-Illustrator betätigen.
trenk theaterUnser diesjähriger WeihnachtsTheaterBesuch bringt uns am Montag, den 08.12.2014 ins Schlosstheater in Fulda. Dort schauen wir uns gemeinsam die Bühnenversion des Kinderromans „Der kleine Ritter Trenk“ an.
Großartiges Programm, oder?! Da möchte man doch gerne noch mal Kind sein! 🙂

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